VfL-Schiedsrichter trafen sich zum alljährlichen Austausch im Vereinsheim

11 Dez 2016 - 13:37

Am 8. Dezember kamen die VfL- Schiedsrichter zu ihrem turnusmäßigen Jahrestreffen im Sportheim zusammen. In geselliger Runde wurden bei einem kleinen Imbiss Erfahrungen ausgetauscht. Wünsche und Anregungen wurden besprochen. Die meisten Einsätze in diesem Jahr hatten Hasret Tarak mit 52- und Kerstin Riepshoff mit 30 Einsätzen. Volker Pfeiffer ist stellvertretender Kreislehrwart, Wilfried Reichenauer und Wolfgang Meier fungieren als Beobachter.

Laut NFV Richtlinien benötigt der VfL z. Zt. elf Schiedsrichter. Unsere fleißigen Jungschiedsrichter werden hierbei leider nicht berücksichtigt! In der abgelaufenen Saison wurden nur sieben Schiedsrichter anerkannt, da die anderen Kameraden ihr erforderliches „ Soll“ von mindestens 20 Einsätzen nicht erfüllen konnten. Für die "fehlenden Kameraden" musste die hohe Summe von 1.615 € Verwaltungsstrafe an den Verband gezahlt werden! In der laufenden Saison droht dem Verein wiederum diese Strafe, die mindestens genauso hoch sein wird, es sei denn wir könnten weitere Schiedsrichter demnächst melden. Zudem drohen wieder Punktabzüge für Mannschaften des VfL. Aus Schulischen, Beruflichen und Krankheitsgründen müssen in diesem Jahr einige Kameraden aufhören. Bei 24 spielenden Mannschaften haben wir es dieses Jahr wieder nicht geschafft für die letzten zwei Anwärterlehrgänge Teilnehmer zu melden! Wenn das so weitergeht sieht es künftig finster aus. Ärgerlich ist auch, dass in einigen VfL- Mannschaften Schiedsrichter spielen - jedoch für andere Vereine pfeifen. Es gibt auch ehemalige Schiedsrichter, die aktiv spielen oder Mannschaften betreuen. Es wäre schön wenn man den einen oder anderen reaktivieren könnte.

Andererseits ist die Vorgehensweise der „ Bestrafung wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls“ durch den Fußballkreis zumindest fragwürdig. Alle Vereine, die wie wir viele Jugendmannschaften haben u. dafür Geld ausgeben müssen, werden darüber hinaus noch finanziell benachteiligt, wenn nicht genug Schiedsrichter gestellt werden können. Scheinbar ist es aber die einzige Möglichkeit die Vereine wachzurütteln.

Aber auch Trainer, Spieler, Zuschauer und Offizielle können dazu beitragen, dass Schiedsrichterentscheidungen- so oder so- mehr respektiert werden. Auch sogenannte „Fehlentscheidungen“ wird es immer wieder geben. Es gehört zur sportlichen Fairness Tatsachenentscheidungen hinzunehmen. Die bühnenreifen „ Auftritte“ einiger Trainer und Offiziellen im Profibereich vor laufenden Kameras sind unerträglich und sprechen für sich. Auch sollte der DFB  mal überlegen, ob es sinnvoll ist. es zuzulassen, dass Schiedsrichtergespanne nach zeigen der 3. Zeitlupe wegen irgendwelcher Kleinigkeiten auseinandergenommen und niedergemacht werden. Die Außendarstellung des Umgangs mit den Schiedsrichtern spiegelt sich auch in der Bereitschaft von jungen Leuten wieder, die interessiert wären an Lehrgängen teilzunehmen.

Als Fazit lautet Wolfgang Meiers Devise: Jede Mannschaft, die am Punktspielbetrieb bis zum D- Jugendbereich teilnimmt - sollte oder müsste jeweils einen Schiedsrichter stellen. Das würde Schieriproblem schnell lösen! Ich danke allen Schiedsrichterkameraden für die geleisteten Einsätze und wünsche mir noch eine lange Zusammenarbeit.wm

News

Vorstandsinfos 2018 KW33

Liebe VfLèr, liebe Gäste,

Wieder einmal viele gute Resultate, viele knappe Spiele, die in der letzten Woche in beide Richtungen hätten enden können
Wer es verpasst hat, hier eine kleine Info zum Sommerfest und Legendentreff, das am vergangenen Samstag (18/8/18) stattfand.
Das Sommerfest lag mir persönlich sehr am Herzen, da es eine Hommage an die 80èr war, als sich auf dem Kunstrasenplatz -damals unser Stadionplatz- mehrere hundert Kinder einfanden um auf einer riesigen Hüpfburg zu „Turnen“. Gestern waren es leider viel weniger Kinder (circa 50), aber die die da waren blieben eine ganze Weile- immer ein gutes Zeichen. Es hat mir persönlich viel Spaß gemacht Kinder beim Tennisfussball, Hüpfen und Spielgerätspiel zu unterstützen. Selbst unser Präsident Martin Brandt saß zwischenzeitlich auf einem kleinen Roller! Ich hatte ja am Anfang meiner „Amtszeit“ gesagt, dass die Gemeinschaft mir am wichtigsten ist und war...